Wibke-Martina Schultz-Harms
Über mich – Wibke-Martina Schultz-Harms
Ich bin Heilpraktikerin aus Überzeugung. Mein Weg begann mit einer großen Neugier für den Menschen und der Frage, warum Krankheiten entstehen und weshalb Therapien bei manchen Menschen wirken und bei anderen nicht.
Nach meinem Abitur studierte ich zunächst Pharmazie und absolvierte das Erste Staatsexamen. Während des Studiums wurde mir jedoch klar, dass mich nicht nur Medikamente interessierten, sondern vor allem der Mensch hinter der Diagnose. Deshalb entschied ich mich bewusst für den Beruf der Heilpraktikerin.
2004 schloss ich meine Ausbildung zur Heilpraktikerin mit der Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde ab. Seit 2006 führe ich gemeinsam mit meiner Zwillingsschwester unsere Naturheilpraxis in Neumünster.
Schon zu Beginn meiner Laufbahn lagen meine Schwerpunkte in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), der Akupunktur, der chinesischen Kräuterkunde, dem Face Reading sowie der Bioresonanz. Die Bioresonanz lernte ich damals im Rahmen einer internationalen Diplomausbildung auf Malta als energetisches, ganzheitliches Naturheilverfahren kennen.
Parallel dazu war ich von 2004 bis 2021 als Dozentin an der Paracelsus Heilpraktikerschule tätig. Dort unterrichtete ich angehende Therapeutinnen und Therapeuten in Naturheilkunde, Anatomie, Physiologie und Pathologie und durfte Menschen aus vielen Ländern auf ihrem beruflichen Weg begleiten.
Mein Interesse galt schon immer nicht nur den Symptomen, sondern den Ursachen. Deshalb ergänzte ich meine Arbeit bereits früh um die Psychokinesiologie und Regulationsdiagnostik. 2009 absolvierte ich bei Clemens Künstler in Aulendorf die Ausbildung in HNC (Human Neuro Cybrainetics). Zusätzlich ließ ich mich zur HNC-Ausbilderin qualifizieren.
Was mich seit Beginn begleitet, ist ein ausgeprägter Wissensdrang. Ich möchte verstehen, wie der menschliche Körper funktioniert, wie Pharmakologie und Naturheilkunde zusammenwirken und wie sich körperliche, psychische und neurologische Prozesse gegenseitig beeinflussen. Dieses Verständnis prägt bis heute meine Arbeit.
In den vergangenen Jahren entwickelte sich daraus ein weiterer Schwerpunkt: Neurodivergenz. Durch meine tägliche Praxiserfahrung, intensive Fortbildungen und auch durch eigene Betroffenheit beschäftige ich mich heute intensiv mit ADHS, Autismus, Hochsensibilität und der Regulation des Nervensystems. Dabei steht für mich immer der einzelne Mensch im Mittelpunkt – nicht die Diagnose.
Ich habe mich bewusst für den sogenannten “großen Heilpraktiker” entschieden. Diese Erlaubnis umfasst sowohl die körperliche als auch die psychotherapeutische Heilkunde. Deshalb gehören für mich Diagnostik, Naturheilkunde und das therapeutische Gespräch untrennbar zusammen.
Das Gespräch besitzt in unserer Praxis einen besonderen Stellenwert. Diese Haltung wurde schon in meiner Familie geprägt. Bereits mein Urgroßvater vermittelte den Grundsatz, dass viele Belastungen leichter werden, wenn sie ausgesprochen werden dürfen. Zuhören, verstehen und gemeinsam Zusammenhänge erkennen sind deshalb bis heute ein wesentlicher Bestandteil meiner Arbeit.
Mein Ziel ist es, Menschen nicht nur auf ihrem Weg zu mehr Gesundheit zu begleiten, sondern ihnen zu helfen, ihren Körper, ihr Nervensystem und ihre eigene Geschichte besser zu verstehen.

